Kategorie-Archiv: CD der Woche

NADINE MARIA SCHMIDT & FRÜHMORGENS AM MEER – Ich bin der Regen

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Nadine Maria Schmidt & Frühmorgens am Meer – Ich bin der Regen | Lieder aus Gedichten

Nach zwei viel beachteten (und von der Kritik jeweils mit Nominierungen für den Preis der deutschen Schallplattenkritik bedachten) Alben schlagen Nadine Maria Schmidt und ihre Band ‚Frühmorgens am Meer‘ mit ihrem dritten Longplayer „Ich bin der Regen – Lieder aus Gedichten“ ein besonderes künstlerisches Kapitel für sich auf:

Hatten die Vorgängerwerke „Blaue Kanten“ (2012) und „Lieder aus Herbst“ (2014) mit dafür gesorgt, dass die Sängerin und Songschreiberin aus Leipzig sich verblüffend schnell landab landauf als hochindividuelle und ausdrucksstarke neue Stimme und Autorin in der deutschen Musikszene bemerkbar machen konnte, steht auf „Ich bin der Regen“ Lyrik aus dem 20. und 21. Jahrhundert im Fokus. Nadine und ihre Mitmusiker befassen sich hier behutsam und doch leidenschaftlich mit Gedichten von Joseph von Eichendorff, Rainer Maria Rilke, Eduard Mörike, Else Lasker-Schüler, Joachim Ringelnatz und anderen.

Dabei schaffen sie für die sehr unterschiedlichen Texte vielfältige, mitunter schillernde Klangkulissen – ob in großen Formaten mit Streichern oder Bläsern, oder in kammermusikalisch intimer Besetzung, und lassen ihnen gleichzeitig doch genug Raum zu atmen, ihre eigene sprachliche Melodie zu entfalten. Nadines an feinen Schattierungen reiche Altstimme und ihr nuancierter Gesang liefert den (dunkel-)roten Faden in dieser Vielfalt. Einen besonders bewegenden Akzent setzt ihre Vertonung von Zeilen aus dem letzten Briefwechsel Sophie Scholls.

So gehen Nadine Maria Schmidt & Frühmorgens am Meer ihren ganz eigenen Weg zwischen Chanson, Liedermacherei, Pop, Klassik und Jazz unbeirrt, aber mit einem überraschenden Bogenschlag weiter.

Und ganz verzichten sie auch diesmal nicht auf eigene Songlyrik: Als Bonus-Track beschließt Nadine Maria Schmidts eigenes Lied „Aluna – Meine Mutter war ein Flüchtling“, mit dem die ZEIT Mitte Februar ein ‚Dossier’ eröffnete („Nadine Maria Schmidt schrieb einen unverbesserlichen guten Song“) dieses stimmungs- und gedankenvolle Album.

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Aktionspreis CD 16,99 Euro inkl. Versand

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Franziska Wanninger – Just & Margit | best around CD der Woche 20

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Franziska Wanninger – Just & Margit

Aus technischen Gründen kommt nun heute erst die CD der Woche 20. Wir präsentieren die erste CD von der bayrischen Kabarettistin Franziska Wanninger. Ihr erstes Soloprogramm heißt „Just und Margit“ und ist ein wildes Potpourri bayerischer Skurrilitäten. Mit Ende zwanzig als Single auf eine Hochzeit gehen? Noch dazu auf dem Land, wo fast jeder spätestens mit Mitte zwanzig schon die passenden Fliesen fürs gemeinsame Bad ausgesucht hat?

Mit dieser typischen Ausgangssituation nimmt uns die Nachwuchskabarettistin mit in die Untiefen der bayerischen Heimat, spielt sich mit schauspielerischer Treffgenauigkeit durch die verschiedensten skurrilen Situationen. Franziska Wanninger deckt sie auf, die Hinterfotzigkeiten und Rituale des Landlebens.

Sie erzählt pointiert und rasant, hintersinnig-bissig, aber auch liebenswert-mitreißend von selbst gemauerten Badewannen, vom tiefer gelegten BMW, vom ewigen Studieren, von Träumen jenseits des Weißwurstäquators, der Trennung vom Thomas und der ewigen Frage ob Liebe wirklich vergeht und Hektar besteht.

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BIOGRAFIE:

Franziska Wanninger - Pressefoto

Franziska Wanninger, geboren 1982 in Simbach am Inn, trieb ihre Familie schon früh mit ihrem ununterbrochenen Rededrang und ihrem Hang zum Dramatischen in die Verzweiflung.

Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin ging sie von Marktl für einige Jahre hinaus in die Welt, um in Salt Lake City, Washington D.C., Regensburg, Eugene/Oregon, Hamburg und Los Angeles zu leben und unter anderem Lebenskunst, Schauspiel und Gymnasiallehramt für Deutsch und Englisch zu studieren. Ab Dezember 2010 schrieb sie ihre ersten Bühnentexte.

Am 22. Oktober 2011 feierte sie mit ihrem ersten Soloprogramm „Just & Margit – Wo die Liebe hinfällt wachst koa Gros mehr“ vor ausverkauftem Haus Premiere. Sie spielte das Programm ganze vier Jahre u.a. im Schlachthof München, Theater im Fraunhofer München, Lach- und Schießgesellschaft, Scharfrichterhaus Passau.