Halbfinale bei best around

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Die Halbfinalpaarungen stehen fest. Am Samstag trennten sich Deutschland gegen Italien 6:5 nach einem dramatischen Elmeterschießen.

Das Drama von Bordeaux nahm um 21 Uhr seinen Lauf. Die erste Hälfte war ein gegenseitiges Abtasten und glich eher einem taktischen Schachspiel, als einem Fußballfight zweier großer Fußballnationen. In Hälfte zwei kam Deutschland gestärkt aus der Kabine und hatte somit den Takt vorgegeben. Folgerichtig kam es dann auch in der 65. Minute zum 1:0 durch Mesut Özil. Im Anschluss daran, verpasste die Mannschaft von Jogi Löw, in Führung zu gehen. Durch den von Jérôme Boateng verschuldeten Handelfmeter, kamen die Italiener in der 78. Minute durch Leonardo Bonucci zum 1:1 Ausgleich. Die „Squadra Azzurra“ kam dann wieder ins Spiel zurück und erkämpfte sich die Nachspielzeit. Es wurden zu diesem Zeitpunkt einige Parallelen zu 2006 gezogen, damals allerdings kamen die Italiener weiter.
In den 2 * 15 Minuten der Nachspielzeit, merkte man den Kräfteverschleiß der beiden Mannschaften an. Es kam dann zu einem der dramatischsten Elferschießen, die ich je gesehen habe. Für Deutschland verschossen Özil, Müller und auch Schweinsteiger. Dank eines hervorragenden Manuel Neuer und dem Lucky Guy Jonas Hector, zieht Deutschland mit 6:5 ins Halbfinale und trifft auf Frankreich.

Der Italienfluch ist überwunden, aber der Preis dafür ist extrem hoch. Mario Gomez kann am weiteren EM-Geschehen nicht eingreifen. In der 72. Minute musste er, wegen Problemen am rechten Oberschenkel, ausgewechselt werden. Und ob Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger zum Halbfinale wieder fit sind, ist auch fraglich. Zumindest Mats Hummels ist definitiv nicht dabei, da er bereits zwei gelbe Karten sah.

Frankreich gegen Island

Gestern kamen dann die Franzosen mit einem 5:2 über die Isländer weiter. Die Les Bleus dominierten die Partie souverän, holten sich durch ein frühes Tor von Olivier Giroud die nötige Sicherheit und setzten ihre spielerische Überlegenheit mit Treffern von Paul Pogba, Dimitri Payet und Antoine Griezmann in ein uneinholbares 4:0 zur Pause um. Obwohl die Isländer bereits geschlagen waren, gaben sie sich zu keinem Zeitpunkt auf und erkämpften sich in der 56. Minute den 4:1 Anschlusstreffer. Torschütze war Kolbeinn Sigþórsson. In der 59. Minute schoss Olivier Giroud seinen zweiten Treffer. Die isländische Mannschaft schaffte es noch in der 84. Minute ihr zweites Tor zu schießen (Birkir Bjarnason). Danach ließen sich beide Mannschaften vor ihren Fans feiern.

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